Novembergedanken đ
- Sabine Nickel - Trauerrednerin

- 22. Okt. 2025
- 1 Min. Lesezeit

Der FrĂŒhling weckt das Leben â Blumen blĂŒhen, die Sonne strahlt, und die Menschen spĂŒren Leichtigkeit und Freude. All das fehlt uns im November. DrauĂen ist es kalt, feucht und grau. Selbst der fröhlichste Mensch merkt dann, wie die Stimmung sinkt.
Und doch: Auch in dieser stillen, dunkleren Zeit gibt es GrĂŒnde fĂŒr Zuversicht. Die Vorfreude auf die Weihnachtszeit. Der Gedanke an gemĂŒtliche Abende bei Kerzenschein oder am Kamin. Und â ja â auch der Besuch auf dem Friedhof.
Wer dabei zuerst an Traurigkeit denkt, darf den Blick ruhig etwas Ă€ndern. Denn ein Friedhof ist nicht nur ein Ort des Abschieds, sondern auch ein Ort der Erinnerung und Verbundenheit.Hier denken wir an Menschen, die uns wichtig waren â an Eltern, GroĂeltern, Geschwister oder Freunde. Wir erinnern uns an gemeinsame Momente, sagen in Gedanken ein leises âDu fehlst mirâ und bringen vielleicht einen StrauĂ Blumen oder einen Kranz als liebevollen GruĂ.
Gerade im November, dem stillen Monat zwischen Allerheiligen und Totensonntag, spĂŒren wir, wie gut es tut, fĂŒr unsere Verstorbenen etwas zu tun â ein Grab zu schmĂŒcken, ein Licht zu entzĂŒnden, einen Moment innezuhalten.
Diese kleinen Gesten spenden WĂ€rme â nicht nur auf dem Friedhof, sondern auch in unserer eigenen Seele.Und ein bisschen WĂ€rme können wir alle in dieser Jahreszeit besonders gut gebrauchen. â€ïž
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