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Trauer bewältigen
– die Phasen der Trauer verstehen

Ein Engel auf dem steht - geliebt und unvergessen
Eine gefrorene Rose auf einem kalten Stein
Engel auf einem Grabstein, der nach oben schaut
Eine weiße Urne
Eine Hainbuche im Friedwald Ebermannstadt

Der Verlust eines geliebten Menschen erschüttert unser Leben. Trauer ist ein natürlicher, menschlicher Prozess, der uns dabei hilft, das Geschehene zu begreifen und Schritt für Schritt einen neuen Weg zu finden. Jede Trauer ist individuell – und dennoch gibt es Phasen, die viele Menschen in ähnlicher Form erleben.

Diese Einteilung kann Orientierung geben und zeigen:

Sie sind nicht allein.​​

1. Phase: Nicht-Wahrhaben-Wollen / Schock


In den ersten Stunden und Tagen kann es sein, dass alles unwirklich erscheint. Viele spüren eine Art inneren Nebel oder Leere. Diese Phase schützt uns, damit wir das Unfassbare langsam annehmen können.

2. Phase: Aufbrechende Gefühle


Wenn die Realität langsam durchsickert, melden sich oft starke Emotionen: Traurigkeit, Wut, Angst, Schuldgefühle oder Hilflosigkeit. All diese Gefühle sind normal. Trauer darf weh tun – und sie darf genauso Raum haben.

3. Phase: Suchen und Sich-Trennen


In Gedanken, Erinnerungen und Gesprächen suchen viele Trauernde die Nähe zum Verstorbenen. Gleichzeitig beginnt ein innerer Prozess des Loslassens und Neu-Ordnens. Bewusst oder unbewusst stellen sich Fragen wie: Wo stehe ich jetzt? Wie geht mein Leben weiter?

 

4. Phase: Neuer Bezug zur Wirklichkeit


Mit der Zeit kehren mehr Ruhe und Stabilität zurück. Neue Routinen entstehen, die Trauer wird stiller, aber bleibt ein Teil des eigenen Lebens. In dieser Phase beginnt das Weiterleben – nicht ohne, sondern mit dem verstorbenen Menschen im Herzen.

Trauer braucht Zeit – und Mitgefühl

 

 


Keine dieser Phasen verläuft linear, und niemand „muss“ sie in einer bestimmten Reihenfolge erleben.

Denn Trauer verläuft in Wellen.

Wichtig ist:

Sie dürfen fühlen, was immer sich zeigt.

Sie dürfen Halt suchen, Gespräche führen, weinen, schweigen, wütend sein – alles hat seinen Platz.

Ich möchte Sie auf diesem Weg einfühlsam begleiten. Wenn Sie möchten, können wir gemeinsam Gedanken oder Rituale finden, die Ihnen Trost spenden und Ihnen helfen, den Verlust Stück für Stück zu verarbeiten.

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